Aus wissenschaftlicher Sicht von Dr. Wolfgang Laube

Bewegungsmangel verursacht Schmerzen
Bewegungsaktivität behandelt Schmerzen


Der Körper braucht ständig Anstrengung für Gesundheit, Schmerzfreiheit und Leistungsfähigkeit

In unserer so genannten modernen Welt fordert das tägliche Leben in allen Lebensabschnitten immer weniger körperliche Anstrengungen. In der Natur des Menschen liegt es aber, dass er sogar unbedingt ein hohes Maß an körperlicher Anstrengung benötigt,

–  um im Kindes- und Jugendalter einen gesunden, schmerzfreien und leistungsfähigen Körper aufzubauen,

–  um im jungen bis späten Erwachsenenalter Gesundheit, Schmerzfreiheit und Leistungsfähigkeit zu erhalten und

–  um mit 50 und 60 plus den unwiderruflichen Veränderungen des Alterns entgegnen und ein möglichst langes selbstverantwortetes und selbstbestimmtes Leben ohne Schmerzen und mit viel Mobilität genießen zu können.


Was passiert im Körper, wenn er ständig genügend Anstrengung hat?

Wir alle haben bereits bemerkt, dass wir nur das können, was wir täglich von unserem Körper verlangen.

–  Wollen wir Bewegungen sehr gut beherrschen können, dann müssen wir sie sehr häufig üben (Bewegungslernen).

–  Wollen wir schwere Gegenstände heben können oder mit dem Fahrrad einen Berg hinauffahren, dann brauchen wir dafür Muskelkraft und müssen die Muskulatur dafür trainieren (Kraft).

–  Wollen wir ohne Pausen lange Strecken z. B. zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen können, dann müssen wir dafür unsere Atmung, das Herz und die Produktion von »biologischem Geld« in den Muskeln trainieren (Ausdauer).

–  Wollen wir die Beweglichkeit unserer Gelenke erhalten oder sogar wieder beweglicher werden, dann müssen wir den von der Natur zur Verfügung gestellten Bewegungsumfang auch häufig nutzen oder durch das dosierte »Überschreiten von Bewegungsgrenzen« den Bewegungsumfang ausbauen.

Es ist in allen Abschnitten unseres Lebens eine unwiderrufliche natürliche Tatsache, für ein gesundes, schmerzfreies und  leistungsfähiges Leben ist es ungeheuer wichtig, sich ständig körperlich anzustrengen. Durch die Anstrengung beim Körper »angemeldet und immer wieder bekräftigt« muss unser Körper für alles was wir von ihm verlangen und können wollen, die erforderlichen Ressourcen #aufbauen und ständig unterhalten.

–  Das Gehirn muss die Bewegungen organisieren und führen können und dafür benötigt es eine optimale und perfekte Zusammenarbeit aller Bereiche. Alle beteiligten Bereiche werden durch das Bewegungslernen intensiv vernetzt und kommunizieren optimal.

–  Die Muskulatur muss ausreichend Kraftgeneratoren aufbauen und erhalten, um die geforderte Kraft zur Verfügung stellen zu können.

–  Die Muskulatur aber auch alle anderen Organe müssen ausreichend »Druckkapazitäten für biologisches Geld« aufbauen, um das Lernen des Gehirns, den Aufbau der Kraftgeneratoren und das lange Durchhalten von Anstrengung aber auch die Erholung nach der Anstrengung »bezahlen zu können«.

...

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Der Wissenschaftler

PD Dr. med. sc. (habil.) Wolfgang Laube

Facharzt für Sportmedizin
Facharzt für Physiologie
Facharzt für physikalische und rehabilitative Medizin
Medizinische Informatik, Manuelle Medizin (DGMM-MWE), Qualitätsmanagement

Tätigkeit
Leitender Oberarzt der Abteilung für Physikalische Medizin und Rehabilitation Landeskrankenhaus Feldkirch / Rankweil
Vizepräsident der Gesellschaft für Haltungs- und Bewegungsforschung in München.

Fachzeitschriften:
Autor vieler Fachartikel

Buchautor:
Laube, W.: Physiologie, Leistungsphysiologie, Pathophysiologie und Trainingslehre. In: Hütter-Becker, A., Dölken, M. (Hrsg.) Biomechanik, Bewegungslehre, Leistungsphysiologie, Trainingslehre. Thieme Stuttgart - New York, 1. Auflage, 2004, S. 127 - 319

Laube, W.: Physiologie, Leistungsphysiologie, Pathophysiologie und Trainingslehre. In: Hütter-Becker, A., Dölken, M. (Hrsg.) Biomechanik, Bewegungslehre, Leistungsphysiologie, Trainingslehre. Thieme Stuttgart - New York, 2. Auflage, 2011, S. 129 - 332, ISBN 978-3-13-136862-1

Bertram A, Laube W (Hrsg.): Sensomotorische Koordination - Training mit dem Therapiekreisel. Thieme Stuttgart - New York, 2008

Laube W: Sensorik, sensomotorisches System und Alterungsprozess. in: van den Berg F, Wulf D: Angewandte Physiologie. Bd. 6 Alterungsprozesse und das Alter verstehen. Thieme, Stuttgart - New York, 2008, 169 - 194

Laube W (Hrsg): Sensomotorisches System. Thieme Stuttgart - New York, 2009


Nationale und Internationale Aktivitäten
Donau Universität Krems - Musculoskeletale Physiotherapy, MSc (Krems, Neustadt/Weinstraße, Langenhagen)

Seminar "human motion" Tokyo 18. - 21. 07. 2013

IVO World Congress, Sydney, 29. - 31. 03. 2012 invited speaker, scientific committee

Seminare "Physiologie des sensomotorischen Systems und Medizinische Trainingstherapie" (Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen)
zu den Themen:
Physiologie der sensomotorischen Systems, Anpassungsprozesse/Therapiewirkungen durch aktive Therapieprogramme und Training, Alterungsprozess und Konsequenzen, Rehabilitation orthopädischer und unfallchirurgischer Patienten, Bewegung und Schmerz, Wirkungen der physischen Inaktivität und Entstehung chronischer Erkrankungen, Bewegungsstörungen nach Verletzungen und bei degenerativen Erkrankungen, Diagnostik der Bewegungsstörungen des sensomotorischen Systems, Funktions- und Leistungsdiagnostik, Therapie- und Rehabilitationsprogramme seit ca. 20 Jahren Referent auf vielen nationalen Symposien, Kongressen Referent auf vielen internationalen Symposien, Kongressen
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