VON DER FLUKTUATIONS-ANGST (Fitnessclub) zum GOLD ESEL (Health Club)

erschienen in der 150 Ausgabe der Fitness Tribune
Juni 2014

Wie ein Physiotherapeut die Fitnessclubbranche aufmischt und eine nachhaltige Lösung für Einzelkämpfer mit nur einer Anlage aufzeigt und wie eben die Zusammenarbeit zwischen Fitnssclubbetreibern und Ärzten perfekt funktionieren kann!

JPS: Andrew, du hast mit einigen Koryphäen ein wirklich Aufsehen erregendes System entwickelt, das aus meiner Sicht die heutigen Fitnessclubanlagen nachhaltig verändern wird. Was ist die Idee hinter diesem Konzept von "Painfree Systems"?

AM: Ich bin schon seit Jahren in der Fitnessbranche, habe selbst etliche Clubs aufgebaut und betreibe auch heute noch einen eigenen Fitnessclub in Vorarlberg (Österreich) mit einer angeschlossenen Physiotherapie, 2300 Kunden und etwa 150 Kunden auf der Warteliste. Ich habe uns schon früh als Gesundheitszentrum definiert und auch in den Köpfen der Menschen in unserer Region und meinen Mitarbeitern positioniert. Aus diesem Denken heraus ist auch das heutige Painfree Systems entstanden, das auf Ganzheitlichkeit, Einfachheit und Langlebigkeit setzt. Wir gehen hier mit einem extrem spitzen Winkel an die Sache heran und fokussieren uns auf die Menschen mit Schmerzen. Das macht es so klar, greifbar und auch nachhaltig. Aus meiner Sicht sind Menschen mit Schmerzen sind DIE neue Kundenklientel der langfristig denkenden Fitness- und Gesundheitszentren. Und diese Klientel wächst und sucht nach alternativen Angeboten. Bis zu zwei Drittel der Menschen haben Schmerzen und einer von fünf Erwachsenen leidet in Europa unter chronischen Schmerzen.

JPS: Dieser Fokus auf Menschen mit Schmerzen hört sich vordergründig nicht gerade revolutionär an, Dr. Packi, Five, fle.xx, Liebscher und Bracht, Fascial Fitness usw. habe ähnliche Konzepte bereits lanciert.

AM: Bislang gibt es noch kein einziges ganzheitliches Gesundheitssystem, das in der Fitnessindustrie Fuss fassen konnte. Das liegt einfach daran, dass es noch gar keines gibt. Die meisten Studiobetreiber assoziieren Fitness, Bewegung, Dehnung und neuerdings das Faszientraining automatisch mit Gesundheit und viele suchen ständig neue Aktionen, um immer wieder kurzfristig neue Kunden in den Club zu bekommen, weil ihnen die vorher mühselig gewonnenen hinten durch den Rost gefallen sind. Die Fluktuationsrate in vielen Clubs ist doch ein zentrales Problem unserer gesamten Branche. In diesem Sinne sind wir tatsächlich revolutionär mit unserem Ansatz, weil wir ein vollkommen durchgängiges Konzept geschaffen haben, das den Studios ein viel moderneres und kompetenteres Image gibt, das es ermöglicht, von jedem heute investierten EURO oder Franken auch noch übermorgen zu profitieren.

JPS: Willst du damit sagen, dass Painfree Systems etwas grundsätzlich anders macht?

AM: Grundsätzlich und prinzipiell anders würde ich sagen. Bewegung bietet doch jeder an. Wir vermitteln das erste ganzheitliche Schmerzfrei- und Gesundheitssystem, das selbst Ärzte ihren Patienten als Prävention und Massnahme empfehlen und damit neue Leute in die Fitnessclubs schicken. Wir sehen die Clubs als neuen und zentralen Bestandteil der Präventionsindustrie und liefern eine klare Anleitung, wie man das Fitnessstudio in ein anerkanntes Gesundheitszentrum, dass heisst Health Club verwandelt. Und darin sehe ich die Zukunft unserer Branche. Das ist die grosse Chance für jene, die das heute schon verstehen.

JPS: Die neue Fitnessclub Branche oder wie von mir schon lange prophezeit, die HEALTH CLUB Branche kann also die heutigen Inhabergeführten Anlagen mit "Painfree Systems" die Lösung anbieten, dass unsere Branche nicht nur als die Präventionsbranche per se, sondern auch "die Anti-Schmerz-Branche" in Zukunft werden wird d.h. "Schmerzfrei mit System - Korrekt?

AM: Wir geben den Studios - zumindest jenen, die dafür bereit sind - einerseits Profil, Image und Position. Ganz einfach indem wir mit einem extrem spitzen Winkel die Realbedürfnisse der Menschen bedienen und die Welt durch die Brille der Menschen mit Schmerzen betrachten. Nur "Schmerzfrei" zu rufen funktioniert einfach nicht. Die Clubs brauchen ein System mit Leitlinien, Materialien und einem neuen Mindset! Andererseits geben wir der Branche KnowHow indem wir die Fitnesskräfte zu kompetenten Schmerzfrei-Coaches ausbilden und ihnen zeigen, was genau sie wie zu machen haben. Es geht nicht nur um gezielte Bewegung, sondern um Themen der Ernährung, Entsäuerung, Entgiftung... und natürlich darum, wie man die bereits bestehende Infrastruktur der Clubs bestmöglich nutzen kann ohne Neuanschaffungen machen zu müssen.

JPS: willst du damit sagen, dass sich der Fitnesstrainer wie ein Physiotherapeut verhalten soll?

AM: Ja wieso denn nicht? Wir bilden den Fitnesstrainer zu einem Schmerzfrei-Coach aus und vermitteln ihm die Fähigkeit, sich auf die meisten im orthopädischen Bereich angesiedelten Schmerzzustände einzustellen. Es geht in Wirklichkeit nicht um das Verständnis der verschiedenen Krankheitsbilder, sondern vielmehr um das Verständnis der Prinzipien, die diese Krankheits- und Schmerzbilder auflösen oder lindern. Und noch etwas ganz Zentrales: wenn du heute zu einem Physiotherapeuten gehst, dann erwartest du keine Geräte, sondern vielmehr Kompetenz, KnowHow, Einfühlungsvermögen und letztendlich ein positives Resultat, sprich Erfolge. Genau zu diesem neuen Denken wollen wir die Branche anregen. Es braucht keine neuen Geräte, keine neuen Räumlichkeiten, kein neues Personal. Wir arbeiten mit der Kompetenz der bestehenden Mitarbeiter und entwickeln das Potential der vorhandenen Ressourcen. Oder um es noch gezielter auszudrücken: wir verbinden die Fitnessbranche, die durch ihre Infrastruktur die perfekten Umgebungsmöglichkeiten für eine Gesundheitsbranche aufweist mit den Kompetenzen eines Professionisten im Gesundheitsbereich, der die Gabe besitzt, Menschen auf ihrem persönlichen Weg der Veränderung hin zu einem besserem, leichteren und gesünderen Leben zu begleiten. Unser Konzept geht weit darüber hinaus, beispielsweise nur ein weiteres neues Kursangebot oder Gruppen-Fitnessprogramm zu schaffen. Wir sprechen von einer konzeptionell ausgearbeiteten Zusammenarbeit aller Bereiche des Fitnessclubs, und vom Fitnessclub zum Arzt und Physiotherapeuten. Wir entwickeln unsere Vision des "Doktor Fitness", der nicht nur auf ein spezielles Problem eingehen kann, sondern sich ganzheitlich dem Kunden nähert!

JPS: Hört sich alles wunderbar an aber viele haben in der Vergangenheit versucht mit der Fitnessclubindustrie ins Geschäft zu kommen und wenigen ist es gelungen. Einerseits können die Fitnessclubbetreiber immer noch nicht NEIN sagen, sondern geben weiterhin Tausende von Franken oder Euros aus für Produkte, die ihnen selten einen echten Return on Investment geben oder sie haben einfach Angst, z.B. mit Physiotherapeuten oder Ärzten zusammenzuarbeiten, weil sie immer noch glauben, von denen nicht Ernst genommen zu werden.

AM: Genau das ist der springende Punkt - "Painfree Systems" richtet sich an jene Clubs die so wie wir der Ansicht sind, dass die Zukunft der Branche im echten Gesundheitswesen zu finden ist. Die Inhabergeführten Studios haben oft nicht die Marketingmöglichkeiten oder ein Backoffice um solche Brücken vom Präventions-Fitnessclub zur Ärzteschaft zu schlagen. Sie haben auch nicht die Möglichkeiten, alle Marketingmittel zu entwickeln. Wir fördern jene Fitnessclubbesitzerinnen und Besitzer, die ihren Club nachhaltig zu einem HEALTH CLUB aufsteigen lassen möchten. Und wir unterstützen sie dabei, um ihnen diesen wichtigen Schritt der Anerkennung zu ermöglichen. Wir liefern also den Inhalt und gleichzeitig die gesamte Struktur samt allen modernen Kommunikationsmitteln, die man zur erfolgreichen Vermarktung und Positionierung benötigt.

JPS: von welchen Mittel sprichst du da genau Andrew?

AM: wir produzieren beispielsweise Bücher mit namhaften Autoren. Diese Bücher werden über amazon, uns und den Buchhandel tausendfach verkauft und in diesen Büchern verweisen wir mehrfach auf unsere Partnerstudios. Inzwischen werden wir beinahe täglich von Interessenten kontaktiert, die nach einem Schmerzfrei-Studio in ihrer Nähe suchen. Wir weisen unseren Partnern also auch neue Kunden zu und schaffen ein Netzwerk von Gleichgesinnten. Zudem erhalten unsere Partner auch weitere exklusive Instrumente (DVDs, Video-Downloads usw.), die wir in unseren Büchern bewerben und dann NUR in unseren Partnerstudios verkaufen. Damit erzeugen wir einen zunehmenden Sog in die Clubs. Gleichzeitig versorgen wir sie mit einem kompletten Erfolgsgerüst samt Qualitätsmanagement. Wir liefern einfach alles. Vom Vortrag bis hin zu den Inseraten-Kampagnen.

JPS: Grosse Worte Andrew, es wäre zu schön um wahr zu sein. Mich hast du ja schon überzeugt. In den diversen Gesprächen, die wir auch zusammen mit deinem Partner Thomas Zerlauth in Bregenz und Zürich führen konnten, haben mir gezeigt, dass du echt ein Pionier der Branche bist, der wirklich der Politik und Wirtschaft zeigen will, dass die Lösung für das heutige "kranke" Gesundheitswesen NUR IN DER PRÄVENTION liegt und NUR die FITNESSCLUB-BETREIBER dieses perfekte Angebot heute schon umsetzen können. Andrew, hast du aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Bist du sicher, dass du die nötige Unterstützung der Ärzteschaft hinter die HEALTH CLUB Branche bringst?

AW: Bei uns ist alles dokumentiert und vollkommen transparent. Jeder, der sich das ansehen möchte, ist jederzeit bei uns eingeladen. Wir arbeiten bereits heute mit den Ärzten und geniessen ihr volles Vertrauen. Das liegt einfach daran, dass wir erklären können, was wir tun und weil unsere Wegbegleiter anerkannte Fachleute sind. Stellvertretend erwähne ich hier Dr. Wolfgang Laube, der als einer der bekanntesten Buchautoren (Thieme Verlag) und Wissenschaftler weltweit gilt, die sich dem Thema "Bewegung und Schmerz" verschrieben haben. Oder Dr. Ruediger Dahlke, den wohl bekanntesten Ganzheitsmediziner und Erfolgsautor, der unser Ernährungsthema unterstützt und begleitet. Wir haben einige weitere sehr namhafte Wegbereiter, die du Jean-Pierre vielleicht in einer der nächsten Ausgaben vorstellen könntest. Mir geht es nicht um mich oder Personen. Die Zeit der Gurus ist vorbei. Mir geht es um die Gestaltung einer Idee, die auch meine Kinder noch miterleben sollen. Und dafür lade ich Menschen ein, die genau so denken.

JPS: Zum Schluss dieses Interviews und keine Angst, geehrte Leserschaft der FT, es wird noch viel über Painfree Systems in der FT zu lesen sein, denn erfolgreiche Leute planen Jahre im voraus und bei Painfree Systems bin ich bereits restlos überzeugt, dass sehr erfrischend, systematisch und langfristig gedacht wird. Das zeigt sich unter anderem auch darin, dass man euch auf der internationalen Bühne bereits große Aufmerksamkeit schenkt. Andrew, darüber wirst du uns aber noch mehr berichten. Vielen Dank für dieses Interview und ich bin überzeugt, dass du nun viele Mails von interessierten FitnessclubbesitzerInnen erhalten wirst, denn es ist an der Zeit, dass unsere Branche einen Bund mit eigenverantwortlichen Ärzten schliesst, denn nur so können wir nachhaltig das heutige, "kranke" Gesundheitswesen reformieren. Bis zur nächsten FT 151 mit einem exklusiven Interview mit Dr. Wolfang Laube, wiederum zum Thema: "Painfree Systems" und wieso das Fitness-Studio der perfekte Ort ist, um sich dem Thema Schmerz zu nähern. Mit einem ganzheitlichen System - versteht sich.


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