Schmerzen und Ernährung

von Dr. Ruediger Dahlke

Im Sinne der Krankheitsbilder-Deutung ist Schmerz ein sinnvolles Signal des Körpers, das unsere Aufmerksamkeit auf ein Problem lenken will. Bei Zahnärzten lässt sich das gut erkennen. Niemals würden sie Schmerzen im Gebissbereich mit Schmerzmitteln beseitigen, bevor sie deren Ursache erforscht hätten. Lediglich in der sogenannten Human-Medizin hat sich die Einstellung durchgesetzt, Kopf- oder Gelenkschmerzen von Anfang an mit allopathischen Mitteln zu unterdrücken.

Die Medizin von "Krankheit als Symbol" nimmt Schmerzen immer als Warnsignale ernst und geht ihren Ursachen nach. Es muss tatsächlich im Bewusstsein viel schief gelaufen sein, bis der Körper in Form von Schmerzen um Hilfe ruft und oft sogar schreit. Insofern gilt es, jeden Schmerz als Hilferuf ernst zu nehmen. Das geschieht oft auch seitens der Schulmedizin etwa bei Herz- oder Nierenschmerzen.

Dass Schmerzen in dieser Richtung zu deuten sind, zeigt auch die Tatsache, dass sie beim sogenannten Körperfühlen oft verschwinden. Wenn wir uns ihnen bewusst zuwenden und in sie hineinspüren, nehmen sie kurzfristig zu, um dann, nachdem sie ihre Botschaft abgeliefert haben, oft zu verschwinden. Es ist gleichsam, als fühlten sie sich angenommen. Fast jeder dürfte die Situation kennen, wenn ihn leichte Zahnschmerzen unterschwellig beunruhigen, er aber den Zahnarztbesuch lieber hinausschiebt. Wenn dann allerdings ein geplanter Urlaub naht, geht man doch lieber vorher noch zum Arzt. Kaum sitzt man auf dessen Behandlungssessel und will den schmerzenden Zahn angeben, ist dieser still und unauffällig. Der Schmerz hat bekommen, was er wollte, Beachtung, und gibt sich damit zufrieden. In der Regel findet der Zahnarzt mit entsprechenden Prüfungen trotzdem das Problem, und die Signalwirkung des Schmerzes hat ihren Sinn erfüllt.

Allerdings können Schmerzen oder eine Neigung dazu auch eine entgleiste Stoffwechsellage anzeigen, wie sie in Gestalt von Übersäuerung heute bei den meisten Allesessern vorliegt. Im Zustand der Übersäuerung ist nicht nur die Schmerzempfindlichkeit hinaufgesetzt, sondern auch die Neigung zu Krebs und anderen typischen Zivilisationserkrankungen. Der deutsche Prof. Otto Warburg konnte den Zusammenhang zwischen Übersäuerung und Krebs schon Anfang des letzten Jahrhunderts schlüssig belegen und erhielt dafür sogar den Nobelpreis.

Auch Bewegungsmangel fördert Übersäuerung und damit Schmerzempfindlichkeit, allerdings aber auch übertriebenes sportliches Training, das den sogenannten Lactat- oder Milchsäure-Spiegel im Organismus steigen lässt.

Moderates Ausdauer-Training im Sauerstoffgleichgewicht und natürliche Dehnungs- und leichte Kräftigungs-Übungen wie im vorliegenden Schmerzfrei-Programm sind dagegen ideal. Bei diesen sanften Dehnungs-Übungen kommt noch hinzu, dass sie die Bildung von Synovialflüssigkeit, der sogenannten Gelenkschmiere, nachweislich anregen, was Gelenkprobleme hintanhält und so langfristig der Entwicklung von schmerzenden Gelenken vorbeugt. So zwingend notwendig Bewegung für uns Menschen ist, bleibt es tatsächlich schwer, sich dafür zu motivieren, wenn dabei Schmerzen oder auch nur unangenehme Sensationen auftreten, was bei Übersäuerung praktisch immer der Fall ist....

Schmerzpatienten werden also von einer vollwertig pflanzlichen Kostform, wie sie Peace Food bietet, in mehrfacher Hinsicht profitieren. Ihre Schmerzempfindlichkeit wird abnehmen, während zugleich ihre Bewegungslust steigt. Sie werden geschmeidiger in ihrem Auftreten und in ihren Bewegungsmustern. Beides steigert die Lebensfreude spürbar. Und Freude ist ein entscheidender Faktor bei allen mir bekannten Bewegungsprogrammen. Was keine Freude macht, wird es auf Dauer schwer haben. 

Der Mensch ist ein Bewegungswesen. Er will sich in dieser Welt artikulieren und dafür hat er seine Sprache, aber auch seinen Bewegungsapparat mit allen Gelenken (Articulationes) und Muskeln. Ohne Bewegung würden wir tatsächlich bald sterben. Sich rechtzeitig auf gesunde Weise zu bewegen wie im folgenden Schmerzfrei-Programm von Painfree Systems angeleitet, ist eine wundervolle Möglichkeit, sich gesund zu erhalten. In Verbindung mit der Anleitung zu gesundem Essen finden Sie hier eine Steilvorlage zu einem glücklichen Leben, durch das Sie sich geschmeidig und fließend bewegen im Sinne des Vorsokratikers Heraklit, der bereits davon ausging, dass alles fließt – panta rei...


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Den gesamten Artikel von Dr. Ruediger Dahlke und die genaue Begründung, weswegen Painfree Systems so effektiv wirkt, können Sie in unserem Buch "Schmerzfrei in 7 Wochen" nachlesen.


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»Die Spannweite der hier möglichen Lebensverbesserungen reicht von wachsender Gesundheit über bessere Ausstrahlung in einem schlanken, fitten Körper bis zu zunehmender Eigenverantwortung, dem Verlust von Schuldgefühlen und wachsendem inneren und äußeren Frieden […] Peace-Food steht für vollwertige pflanzliche Ernährung und ist wissenschaftlich durch viele Studien untermauert. Es ist viel mehr als vegan. […] Peace-Food ersetzt durch vollwertige pflanzliche Alternativen jene Mischkost, die nachweislich die gefährlichsten und verbreitetsten Krankheitsbilder unserer Zeit fördert, wie Krebs und Herzprobleme, aber auch die gesamte Bandbreite der Zivilisationssyndrome von Allergien über beiderlei Diabetes bis zu Osteoporose und sogar Karies.« (Ruediger Dahlke)

gestaltung Dietmar Waibel
Softcover
23 x 27 cm | 144 Seiten
eur 19,90 | chf 24,–
ISBN 978-3-99018-241-3


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DER ERFOLGSAUTOR

Dr. med. Ruediger Dahlke
Jahrgang 1951, seit 1979 Arzt und Psychotherapeut, absolvierte die Zusatzausbildung zum Arzt für Naturheilweisen. Mit seinen Büchern zur Krankheitsbilder-Deutung, die in über 23 Sprachen übersetzt wurden, hat er eine ganzheitliche Psychosomatik begründet, die inzwischen auch Zugang zu Ärztekammer-Fortbildungen gefunden hat.
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